Dr. Patricia Cronemeyer

Dr. Patricia Cronemeyer PortraitNach meinem ersten juristischen Staatsexamen in Regensburg 2002 arbeitete ich drei Jahre als Büroleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Europäische Parlament in Brüssel und Straßburg. Einerseits begleitete ich in dieser Zeit Gesetzgebungsverfahren in Feldern wie Auswärtige Angelegenheiten, Menschenrechte, gemeinsame Sicherheit und Verteidigungspolitik politisch und juristisch, andererseits bezogen sich meine Aufgaben auf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Anschließend wechselte ich für zwei Jahre in die Rechtsabteilung eines weltweit führenden Hamburger Unternehmens, wo ich Verträge unter juristischen Gesichtspunkten wie auch unter Einbeziehung kaufmännischer Interessen prüfte und gestaltete.
Während meines Referendariats vertiefte ich meinen medienrechtlichen Schwerpunkt am Oberlandesgericht Hamburg, beim Senat für Presse- und Familienrecht. Überdies war ich bei der Wettbewerbskammer des Landgerichts Hamburg tätig.

2005 beschäftigte ich mich in meiner Dissertation im Rahmen meiner Promotion mit der Frage, ob die Schaffung einer Europäischen Staatsanwaltschaft sinnvoll ist und welche künftige Rolle den schon bestehenden Unionseinrichtungen Olaf, Europol und Eurojust in diesem Zusammenhang zuteil werden könnte.

Mein zweites Staatsexamen absolvierte ich im Jahr 2007 und arbeitete fortan als Rechtsanwältin in der auf Medienrecht spezialisierten Hamburger Kanzlei bei Professor Dr. Matthias Prinz. Dort begleitete ich zahlreiche Gerichtsverfahren, darunter komplexe Schmerzensgeldklagen bei schwerwiegenden und hartnäckigen Persönlichkeitsverletzungen durch die Medien. Im Jahr 2009 gründete ich die Kanzlei Dr. Cronemeyer Rechtsanwälte (seit Sommer 2014 firmierend als Dr. Cronemeyer & Grulert Rechtsanwälte).

Kompetenz für ein Spezialgebiet entsteht aus meiner Sicht durch harte Arbeit, Erfahrung und Begeisterung. Die Kanzlei Dr. Cronemeyer & Grulert Rechtsanwälte hat sich auf die Bereiche Presse- und Medienrecht sowie Urheber-, Marken-, Film-, Sport-, Wettbewerbs- und Vertragsrecht spezialisiert.

Fremdsprachen: Englisch, Tschechisch, Französisch

Fachveröffentlichungen:
Die Europäische Verfassung: Braucht Europa eine gemeinsame Staatsanwaltschaft?,
Herausgegeben im Vdm Verlag Dr. Müller.

Zum Anspruch auf Geldentschädigung bei der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, Auswirkungen des Todes des Klägers nach Klageerhebung und Vererblichkeit des Anspruchs im „Archiv für Presserecht“, AfP 01/2012, Seite 10 – 14.

Kommentar zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), C.H. Beck Verlag, Herausgegeben von Professor Dr. Karl-Heinz Fezer, tätig zu dem Themenkomplex „Presse  im Wettbewerbsrecht“.

Abgestempelt – Dürfen Journalisten aus Ermittlungsakten und Gerichtsprotokollen zitieren?, erschienen in der internationalen Zeitschrift  für Journalismus  „Message“, 2/2013, Seite 90-93.

Interviews:
Interview in SUPERillu „Tokio Hotel gegen Allianz“.